Grundkurs Modul I und II


Abschluss: Besuchshund für Schulen und Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen


Teilnehmen können Fachkräfte, aus dem Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens, sowie Interessierte, Ehrenamtler und sozial engagierte Hundeführer ab dem 18. Lebensjahr. Die Ausbildung zum Besuchshund für Schulen und Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen befähigt Sie und ihren Hund, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und mit besonderen Bedürfnissen in Einrichtungen, wie Altenheim, Hospiz, Schule, Kindergarten, Psychiatrie etc. zu besuchen. Der Hund soll innerhalb der tiergestützten Aktivität (Animal-Assistet-Therapy - AAT) zur Aktivierung der Menschen beitragen und ihr Wohlbefinden steigern. Diese positiven Effekte, die Tiere auf den Menschen haben, sind bereits wissenschaftlich hinreichend belegt und werden im Besuchsdienst genutzt. Spezielle Tricks muss der Hund in diesem Grundlagenkurs nicht beherrschen, da der Fokus neben einem guten Grundgehorsam erstmal auf dem Kuscheln, Schmusen, Streicheln und Spielen in Interaktion mit einer Fremdpersonen liegt. Die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs inkl. einer fachspezifischen mindestens 2-jährigen Ausbildung im Bereich Psychologie, Medizin, Therapie, Soziale Arbeit oder Pädagogik bildet die Voraussetzung zur weiteren Teilnahme am Aufbaukurs.


Aufbau des Grundkurses

Modul I - Grundlagen für den Einsatz von Therapie-, Besuchs- und Schulhunden

Workload: 15,5 UE

  • Begriffsbestimmungen/ Definitionen
  • Historische Entwicklung
  • Wirkung von Hunden auf den Menschen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Hygienerichtlinien
  • Tierethische Grundlagen
  • Signale des Hundes/ Körpersprache
  • Einschätzung und Trainingsstand des eigenen Hundes
  • Erstellung eines individuellen Trainingsplanes
  • Hausarbeit I: Videoanalyse "Kontaktaufnahme im tiergestützten Setting mit einer Fremdperson"

Modul IIa - Praktische Umsetzung des Besuchshundedienstes und Training des Hundes                         

Workload: 15,5 UE

  • Lerntheorien in der Hundeerziehung
  • Signale des Hundes /Körpersprache
  • Kommunikation- und Interaktionsformen in der Mensch-Hund-Beziehung
  • Trainings des angehenden Therapiebegleit-, Pädagogikbegleit-, Besuchs- und Schulhundes 
  • Praktische Übungen für den Einsatz des Besuchshundes
  • Schriftliche und praktische Prüfungsvorbereitung
  • Hausarbeit 2: Erstellung einer Therapiebegleit-, Pädagogikbegleit-, Besuchs- und Schulhundemappe

 

Praxismodul IIb - Erprobung der tiergestützten Arbeit 

Workload: 13 UE

  • In diesem Modul sammeln Sie praktische Erfahrungen unter Supervision
  • Hausarbeit 3: Praxisbericht

Abschlussprüfung: 

Workload: 3 UE

  • Schriftliche Prüfung (60 Min.)
  • Praktische Prüfung (ca. 1,5 Std.)

Zeitlicher Aufbau bis Dezember 2020:

Das Ausbildungsangebot findet über einen Zeitraum von 2-3 Monaten an jeweils einem Wochenende (Samstag und Sonntag) im Monat statt. Sie werden in 22 Std. Präsenzzeit (29 UE á 45 Min.) und 10 Std. Selbststudium (Hausarbeiten 1 und 2, Literaturstudium, Onlinetutorials) auf die theoretische und praktische Abschlussprüfung vorbereitet.

 

Zeitlicher Aufbau ab Januar 2021:

Das Ausbildungsangebot findet über einen Zeitraum von 3-4 Monaten an jeweils einem Wochenende (Samstag und Sonntag) im Monat statt. Sie werden in 34,5 Std. Präsenzzeit (46 UE á 45 Min.) und 14 Std. Selbststudium (Hausarbeiten 1, 2 und 3 Literaturstudium, Onlinetutorials) auf die theoretische und praktische Abschlussprüfung vorbereitet.

 

 

 

Die gesamte Ausbildung findet gemeinsam mit Ihrem Hund statt!

 

*UE = Unterrichtseinheiten