Der Eignungstest ist der erste Schritt auf dem Weg zum Therapiebegleit-, Schul-, Pädagogikbegleit- oder Besuchshundeteam. Er gibt Aufschluss darüber, wie die Bindung zwischen Hund und Bezugsperson ist und ob beide die Voraussetzungen für die weitere Ausbildung mitbringen.
Die Buchung erfolgt verbindlich.
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In der tiergestützten Arbeit ist die Bezugsperson der sichere Rahmen für den Hund. Sie unterstützt aktiv, gibt Orientierung und sorgt für klare, ruhige Abläufe. Das bedeutet nicht, den Hund „funktionieren“ zu lassen, sondern ihm Sicherheit zu vermitteln: durch freundliche Ansprache, passende Bestätigung und eine Struktur, an der er sich orientieren kann. Belohnungen wie Futter oder Spielzeug dürfen dabei sinnvoll eingesetzt werden, ohne den Hund zu überdrehen oder zu bedrängen. Im Eignungstest schauen wir, ob die Bezugsperson auch in herausfordernden Situationen präsent bleibt, frühzeitig erkennt, was der Hund braucht, und so reagiert, dass der Hund wieder zur Ruhe finden kann. Wichtig ist außerdem, ob Körpersprache und Stresssignale sicher gelesen werden. Wer hündische Kommunikation wahrnimmt und richtig einordnet, kann den Hund schützen, Überforderung vermeiden und eine Zusammenarbeit ermöglichen, die für den Hund fair bleibt.
Der Hund darf im Eignungstest Hund sein. Wir lassen Raum für hündische Kommunikation, für vorsichtige Annäherung und auch dafür, dass ein Hund neue Situationen erst einmal in seinem Tempo einschätzt. Es geht nicht darum, möglichst „brav“ zu wirken, sondern darum, wie der Hund im normalen Kontakt reagiert und ob seine Reaktionen insgesamt sozial verträglich und gut einschätzbar bleiben. Wir arbeiten dabei in einem ruhigen, fairen Rahmen und setzen auf alltagsnahe Sequenzen, die niemanden überfordern sollen. Entscheidend ist, dass der Hund grundsätzlich ansprechbar ist, sich an seiner Bezugsperson orientieren kann und nach kurzer Aufregung wieder in einen ausgeglichenen Zustand findet. Ein Rückzug oder ein kurzes Ausweichen ist völlig in Ordnung, solange der Hund dabei kontrollierbar bleibt und sich wieder stabilisieren kann. Ebenso wichtig sind angemessenes Sozialverhalten, Impulskontrolle und Signalkontrolle, damit später ein sicherer Einsatz möglich ist, ohne den Hund zu drängen.
Wir prüfen, wie der Hund auf verschiedene Umweltreize reagiert, ob er ansprechbar bleibt und sich in einer Lernumgebung wohlfühlt.
Der Test zeigt, ob grundlegende Signale sicher sitzen oder ob bestimmte Bereiche vor Beginn der Ausbildung weiter gefestigt werden sollten.
Ein guter Start gelingt, wenn Hund, Bezugsperson und unser Schulungskonzept zusammenpassen. Der Test schafft Orientierung und sorgt für Klarheit über die nächsten Schritte.
| Nachweis | Erforderliche Angaben |
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Private Tierhalterhaftpflichtversicherung inkl. Zahlungsnachweis |
Name und Anschrift des Hundeeigentümers Name des versicherten Tieres (mind. Name & Rasse) Name der Versicherung Höhe der Haftungssumme Police- oder Versicherungsscheinnummer Aktueller Zahlungsnachweis (z. B. Kontoauszug) |
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EU-Heimtierausweis mit gültigen Impfungen oder Titern |
Angaben zum aktuellen Besitzer des Hundes Beschreibung des Tieres Kennzeichnung (Chipnummer) Nachweis über Tollwutimpfung Nachweis weiterer Impfungen (Staupe, Parvo, Lepto) Impfpassnummer inkl. Länderkennung (z. B. „DE 12 3456789“) |
Die Ausbildung eines Therapie-, Schul-, Pädagogikbegleit- oder Besuchshundes ist ein intensiver Prozess, der Zeit, Engagement und auch finanzielle Ressourcen erfordert. Der Eignungstest stellt sicher, dass Mensch und Hund die Voraussetzungen mitbringen, um diesen Weg erfolgreich und mit einem guten Gefühl zu gehen.